Der Praça de Dom Pedro IV / ʘ meist Rossio genannt, gehört zu den zentralen Plätzen von Lissabon. In der Mitte steht ein Denkmal für den portugiesischen König Pedro IV. Charakteristisch ist das schwarz-weiße Wellenmuster des Platzes. Rund um den Rossio befinden sich zahlreiche historische Gebäude, Geschäfte, Cafés und Restaurants.
Das Castelo de São Jorge / ʘ liegt auf einem der Hügel von Lissabon oberhalb der Alfama. Die Festungsanlage geht auf maurische Ursprünge zurück und wurde nach der Eroberung Lissabons im Jahr 1147 zu einer königlichen Burg ausgebaut. Von den Mauern und Aussichtspunkten bietet sich ein weiter Blick über die Altstadt, den Tejo und die gegenüberliegenden Stadtteile.
Die Alfama / ʘ gehört zu den ältesten Stadtvierteln Lissabons. Das Viertel erstreckt sich vom Tejo hinauf zum Castelo de São Jorge. Enge Gassen, Treppen und kleine Plätze prägen das historische Viertel. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem die Sé de Lisboa, die Aussichtspunkte Santa Luzia und Portas do Sol sowie zahlreiche historische Gebäude.
Die Elevador de Santa Justa / ʘ verbindet die Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiado. Der 1902 eröffnete Personenaufzug ist rund 45 Meter hoch und besitzt eine Aussichtsplattform. Die Konstruktion aus Eisen gehört zu den markanten Bauwerken der Innenstadt.
Der Miradouro de Santa Luzia / ʘ befindet sich in der Alfama und gehört zu den bekannten Aussichtspunkten der Stadt. Von der Terrasse reicht der Blick über die Dächer der Alfama bis zum Tejo. In der Nähe befindet sich die gleichnamige Kirche Santa Luzia.
Miradouro das Portas do Sol / ʘ liegt ebenfalls in der Alfama und bietet einen Blick über die historischen Gassen des Viertels und den Tejo. Der Aussichtspunkt befindet sich in der Nähe des Castelo de São Jorge und gehört zu den meistbesuchten Aussichtsterrassen Lissabons.
Die Catedral Sé Patriarcal / ʘ ist die älteste Kirche Lissabons. Der Bau begann nach der Eroberung der Stadt im Jahr 1147 an der Stelle einer früheren Moschee. Die Kathedrale wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert und verbindet verschiedene architektonische Stilrichtungen.
Die Rua Augusta / ʘ ist eine der wichtigsten Fußgängerstraßen der Baixa. Sie führt vom Rossio zum Praça do Comércio / ʘ am Ufer des Tejo. Am südlichen Ende steht der Arco da Rua Augusta / ʘ. Der Triumphbogen bildet den Übergang zum großen Platz, der an drei Seiten von historischen Gebäuden umgeben ist.
Das Aqueduto das Águas Livres / ʘ wurde im 18. Jahrhundert errichtet und diente der Wasserversorgung Lissabons. Das bekannteste Teilstück befindet sich im Stadtteil Campolide. Die monumentalen Bögen überspannen dort das Tal und gehören zu den bedeutenden historischen Bauwerken der Stadt.
Die Avenida da Liberdade / ʘ verbindet den Praça dos Restauradores mit dem Praça Marquês de Pombal / ʘ. Die breite, von Bäumen gesäumte Straße entstand im 19. Jahrhundert und ist heute von Geschäften, Hotels und repräsentativen Gebäuden geprägt. In der Mitte des Praça Marquês de Pombal steht ein großes Denkmal für den Staatsmann, der nach dem Erdbeben von 1755 maßgeblich am Wiederaufbau Lissabons beteiligt war.
Der Stadtteil Bairro Alto / ʘ liegt oberhalb der Baixa und gehört zu den historischen Stadtvierteln Lissabons. Tagsüber prägen kleine Geschäfte, Restaurants und historische Häuser das Viertel. Am Abend wird das Bairro Alto vor allem durch Gastronomie und Nachtleben geprägt. Die Standseilbahnen Ascensor da Glória und Elevador da Bica verbinden das Viertel mit den tiefer gelegenen Bereichen der Stadt.
Die Basílica da Estrela / ʘ wurde im 18. Jahrhundert errichtet und gehört zu den bedeutenden Kirchen Lissabons. Die Kirche besitzt eine große Kuppel und eine reich ausgestattete Innenausstattung. Vor der Basilika liegt der Jardim da Estrela.
Der Miradouro de Santa Catarina / ʘ liegt oberhalb des Tejo im Stadtteil Misericórdia. Von der Aussichtsterrasse reicht der Blick über den Fluss und den westlichen Teil der Stadt. Der Platz ist insbesondere in den Abendstunden ein beliebter Treffpunkt.
Die Mercado da Ribeira befindet sich am Cais do Sodré. Ein Teil der historischen Markthalle wird heute als Time Out Market Lisboa genutzt. Neben traditionellen Marktständen gibt es zahlreiche gastronomische Angebote mit verschiedenen portugiesischen und internationalen Gerichten.
Die Rua Nova do Carvalho / ʘ, bekannt als Pink Street, liegt im Bereich Cais do Sodré. Die Straße wurde mit einem auffälligen pinkfarbenen Straßenbelag gestaltet und ist heute ein bekannter Treffpunkt für Gastronomie und Nachtleben.
Die Ponte 25 de Abril / ʘ überspannt den Tejo zwischen Lissabon und Almada. Die rund 2,3 Kilometer lange Hängebrücke wurde 1966 eröffnet und führt sowohl Straßenverkehr als auch Eisenbahnverkehr. Die Brücke gehört zu den markanten Bauwerken der Stadt und erinnert aufgrund ihrer Konstruktion an die Golden Gate Bridge in San Francisco.
Die LX Factory / ʘ befindet sich auf einem ehemaligen Industrieareal im Stadtteil Alcântara. Auf dem Gelände befinden sich heute Restaurants, Cafés, Geschäfte, Ateliers und Veranstaltungsräume. Historische Industriegebäude wurden dabei in ein modernes Kultur- und Kreativzentrum umgewandelt.
Das Museu de Arte, Arquitetura e Tecnologia / ʘ (MAAT) liegt am Ufer des Tejo im Stadtteil Belém. Das Museum beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunst, Architektur und Technologie. Das markante Gebäude wurde 2016 eröffnet und ergänzt die historischen Sehenswürdigkeiten des Stadtteils.
Die Original Pastéis de Belém / ʘ (auch Pastéis de Nata) sind eine bekannte portugiesische Spezialität. Die traditionelle Bäckerei in Belém stellt seit dem 19. Jahrhundert die bekannten Blätterteigtörtchen mit Puddingfüllung her. Die Pastéis de Belém gehören zu den bekannten kulinarischen Spezialitäten Lissabons.
Das Mosteiro dos Jerónimos / ʘ in Belém gehört zu den bedeutendsten Bauwerken Portugals. Das ehemalige Hieronymitenkloster wurde ab dem frühen 16. Jahrhundert errichtet. Die reich verzierte Fassade und der Kreuzgang gehören zu den bekanntesten Beispielen des portugiesischen Manuelinischen Stils.
Das gigantische Denkmal Padrão dos Descobrimentos / ʘ steht am Ufer des Tejo in Belém. Das monumentale Bauwerk erinnert an die portugiesischen Entdeckungsfahrten des 15. und 16. Jahrhunderts. Auf der Vorderseite sind zahlreiche historische Persönlichkeiten dargestellt. Vor dem Denkmal befindet sich ein großes Mosaik mit einer Weltkarte und den Routen portugiesischer Seefahrer.
Der Torre de Belém / ʘ wurde Anfang des 16. Jahrhunderts an der Mündung des Tejo errichtet. Der Wehrturm diente ursprünglich der Verteidigung des Hafens von Lissabon. Das Bauwerk gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt zusammen mit dem Mosteiro dos Jerónimos als eines der wichtigsten Beispiele des Manuelinischen Stils.
Die Cristo-Rei Statue / ʘ befindet sich auf der Südseite des Tejo in Almada, direkt gegenüber von Lissabon. Die Statue wurde 1959 fertiggestellt und erinnert an die Christusstatue in Rio de Janeiro. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein weiter Blick über Lissabon, den Tejo und die Ponte 25 de Abril.
Der Parque das Nações / ʘ (Park der Nationen) entstand im Zusammenhang mit der Weltausstellung Expo 98 auf einem ehemaligen Industrie- und Hafengelände. Heute prägen moderne Wohn- und Bürogebäude, Hotels, Restaurants und öffentliche Plätze das Viertel. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Oceanário de Lisboa, die Seilbahn und der Bahnhof Oriente.
Die Seilbahn im Stadtteil Parque das Nações wurde zur Expo 98 eingeweiht und war während der Weltausstellung eine der beliebtesten Attraktionen.
Die Bahn ist mit der Metro, bis Station »Oriente« zu erreichen. Der Einstieg ist möglich an der Haltestelle Süd am »Passeio de Neptuno« oder an der Station Nord am »Passeio das Tágides« beim Vasco-da-Gama-Turm.
Inhaber der Lisboa Card bekommen 10% Ermäßigung für die Fahrt mit der Seilbahn. Tickets musst du dann aber direkt an den Kartenschaltern vor Ort kaufen.
Der Vasco-da-Gama-Turm / ʘ wurde zur Expo 98 errichtet und ist eines der markanten Gebäude des Parque das Nações. Der Turm ist rund 145 Meter hoch und gehört zu den höchsten Bauwerken Portugals. In der Umgebung befindet sich außerdem das ehemalige Expo-Gelände mit modernen Gebäuden und öffentlichen Anlagen.
Die Ponte Vasco da Gama / ʘ führt über den Tejo östlich von Lissabon und verbindet die Stadt mit dem südlichen Ufer. Die rund 17 Kilometer lange Brücke einschließlich Zufahrten wurde 1998 eröffnet. Sie trägt den Namen des portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama.
Die historische Straßenbahnlinie 28E führt durch mehrere zentrale und historische Stadtviertel Lissabons. Die Strecke verläuft unter anderem durch die Baixa, Graça und Alfama. Die kleinen gelben Straßenbahnwagen gehören zu den bekannten Elementen des Stadtbildes.
Der Miradouro da Garça / ʘ liegt auf einem der Hügel im Norden der historischen Innenstadt. Von der Aussichtsterrasse bietet sich ein Blick über die Alfama, das Castelo de São Jorge und den Tejo. In der Nähe befindet sich die Igreja da Graça.